Versöhnung

Eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche ist die Versöhnung - auch Busse, Beichte oder Vergebung genannt - ein Zeichen, durch das der Mensch seinen Glauben bezeugt und in dem Gott zugleich für den Menschen erfahrbar wird.

 

Die Kinder werden im Religionsunterricht ab der 1. Klasse auf dieses wichtige Thema, welches Grundlage für ein friedliches Zusammenleben ist, vorbereitet. In der 4. Klasse ist es Schwerpunkt, und die Kinder werden auf das Sakrament der Versöhnung bzw. auf das seelsorgerische Gespräch vorbereitet. Das Sakrament wird von einem Priester gespendet, das seelsorgerische Versöhnungsgespräch findet mit der Seelsorgerin statt. Der gemeinsame Versöhnungsgottesdienst in der Gemeinde bildet einen feierlichen Abschluss.

 

Beichte

Die Beichte ist eine Form der Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens. Sie ermöglicht dem Beichtenden, sein Gewissen zu erforschen, Schuld zu erkennen und einen neuen Weg zu finden. Indem der Priester in einem persönlichen Beichtgespräch die sakramentale Lossprechung erteilt, wird die einzelne Person mit Gott und den Menschen versöhnt. Der Priester ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

 

Buss- und Versöhnungsfeier

Wenn Christinnen und Christen das Sakrament der Versöhnung empfangen, bekennen sie ihr Versagen und erfahren zugleich, dass Gott die Chance zu einem Neuanfang schenkt. Die Vergebung und die Kraft für eine versöhnte Zukunft werden in Worten und Zeichen zugesagt. In allen Pfarreien finden regelmässig vor Weihnachten und Ostern Buss- und Versöhnungsfeiern statt.

Beichtgelegenheit

An den Herz-Jesu-Freitagen besteht jeweils eine Beichtgelegenheit in der Pfarrei St. Maria (siehe unter «Gottesdienste»). In der Pfarrkirche Gerliswil ist jeden Sonntag von 08.30 bis 09.30 Gelegenheit zum Beichtgespräch.

 

Buss- und Versöhnungsfeiern

Die entsprechenden Daten finden Sie jeweils in der Rubrik «Gottesdienste».